Unterrichtsentwicklung

 

Offener Unterricht

       

Offene Unterrichtsformen, die differenzierte Arbeitspläne sowie das Bereitstellen verschiedenster Übungsmaterialien in Verbindung mit diversen Arbeitsformen beinhalten, fördern das selbstverantwortliche Lernen aller SchülerInnen.

Produktive Zusammenarbeit des Kollegiums mit Austausch guter und erprobter Unterrichtseinheiten erleichtern die  Gestaltung des offenen Unterrichts.

Durch häufige Zusammenarbeit in den Klassen besteht innerhalb des Kollegiums die Möglichkeit der Gespräche über Unterricht und über die SchülerInnen. Zum Prinzip des offenen Unterrichts gehören Freiarbeitsphasen, in denen sich jeder Schüler sein Arbeitsmaterial selbst wählen kann.

 

Fördern – Fordern

 

Förderunterricht für unsere SchülerInnen mit Lernproblemen wird zum Einen durch die gute Zusammenarbeit mit dem Förderzentrum zum Anderen aber auch je nach Ressourcen durch das Kollegium abgedeckt. Nach Möglichkeit bieten wir für die Klassenstufen 2 und 3 je eine Unterrichtsstunde Mathematik- und  Deutsch-Förderunterricht an.

Möglichst viele Doppelbesetzungen im 1. Schuljahr gewähren:

Ø  mehr Unterstützung des einzelnen Kindes

Ø  bessere Diagnose der Lernvoraussetzungen

Ø  gezieltes Fördern – Fordern des einzelnen Kindes

Die an unserer Schule eingeführten Lehrmethoden dienen der ständigen Diagnose des einzelnen Schülers in Hinsicht auf seinen Lernfortschritt. Auftretende Lernprobleme werden schnell bemerkt und Möglichkeiten der Förderung eingeleitet.


In der Lernzeit können Kinder versäumten Unterrichtsstoff nachholen oder auch die Hausaufgaben unter Betreuung einer Lehrerin erledigen.

Welche Kinder daran teilnehmen entscheiden die Lehrkräfte.


In Klassenstufe 1 findet jeweils klassenweise für ca. 8 Wochen das Projekt "Frühradfahren" statt. In unserer Sporthalle können die Kinder das sichere Fahren üben und dabei ihre Motorik schulen. 

 

Zur Förderung in allen Fächern ist in den Klassen Anschauungs- und Freiarbeitsmaterial vorhanden.

 Sehr großen Wert legen wir auf die Leseförderung. Bereits während der Eingangsphase werden unsere SchülerInnen mit dem Antolin-Leseprogramm vertraut gemacht (www.antolin.de.).

Die Internet-Portale www.zahlenzorro.de  dienen ebenfalls der individuellen Förderung aller SchülerInnen im Fach Mathematik.


Das Prinzip des „jahrgangsübergreifenden Unterrichts“ beinhaltet einen Teil unserer Fördermöglichkeiten.

Vorteile für Erstklässler:

Ø  Nachahmen und Übernehmen von Regeln und Ritualen

Ø  schnelles Erlernen des Umgangs mit Materialien und Arbeitsplänen

Ø  Möglichkeit nach individuellem Vermögen auch in der höheren Klassenstufe  zu arbeiten

Ø  Hilfe bei den „erfahrenen“ Zweitklässlern holen

Vorteile für Zweitklässler:

Ø  Stärkung in der Teamarbeit

Ø  Stärkung des Selbstbewusstseins

Ø  Motivation positives Verhalten vorzumachen

Ø  Auffrischen des bereits Gelernten

Ø  Umgang mit Jüngeren – Verantwortung übernehmen

Kinder mit überdurchschnittlichen Begabungen haben die Möglichkeit aufgrund der offenen Unterrichtsformen in ihrem eigenen Tempo den angebotenen Lernstoff zu bearbeiten, sich mit Zusatzmaterialien zu beschäftigen oder auch an besonderen Arbeitsgemeinschaften teilzunehmen.

 

 

Leistungsbewertung

 

§ 6 der Landesverordnung über Grundschulen besagt:

 

„Zu jedem Zeugnistermin beurteilt die Klassenkonferenz die Lernentwicklung und den Leistungsstand einer Schülerin oder eines Schülers. Sie erfasst in ihrem Urteil die
Sach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz der Schülerin oder des Schülers“.

Die Kinder erhalten zum Halbjahr und zum Schuljahresende je nach Klassenstufe unterschiedliche Zeugnisse. Die folgende Tabelle gibt darüber Auskunft:

 

Klasse

 

 

1

1. Halbjahr

 

  Information durch die KlassenlehrerInnen auf dem Elternsprechtag

2. Halbjahr

  tabellarisches Zeugnis

2

1. Halbjahr

  tabellarisches Zeugnis

2. Halbjahr

  tabellarisches Zeugnis

3

1. Halbjahr

  tabellarisches Zeugnis

2. Halbjahr

  Notenzeugnis

4

1. Halbjahr

  Notenzeugnis Kompetenzraster

2. Halbjahr

  Notenzeugnis